01
Lassen Sie sie ruhen
Nie zwei Tage hintereinander. Das Leder nimmt die Feuchtigkeit des Fußes auf und braucht vierundzwanzig Stunden, um sie abzugeben. Zwei Paare im Wechsel verlängern das Leben beider mehr als jedes Mittel.
Zwischen einem Paar, das drei Jahre hält, und einem, das zwanzig hält, liegen zwei Minuten am Tag.
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Nie zwei Tage hintereinander. Das Leder nimmt die Feuchtigkeit des Fußes auf und braucht vierundzwanzig Stunden, um sie abzugeben. Zwei Paare im Wechsel verlängern das Leben beider mehr als jedes Mittel.
02
Sofort, solange der Schuh noch warm ist. Er hält die Form, nimmt die Restfeuchte auf und verhindert die Falten, die mit der Zeit zu einem Riss führen. Zedernholz ist das beste: es saugt auf und duftet.
03
Nach Regen: ein Tuch für das Wasser an der Oberfläche, Schuhspanner hinein, und weit weg von Heizkörpern, Öfen und Föhn. Direkte Hitze trocknet das Leder aus und lässt es reißen.
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Weiche Naturborstenbürste gegen Staub und Salz. Dann der Schuhspanner.
02
Ein leicht feuchtes Tuch, trocknen lassen, dann neutrale oder farbige Creme. Wenig Creme, gut verteilt, und mit der Bürste auspolieren. Überschüssiges Fett nährt nicht mehr: es verstopft das Leder.
03
Gründliche Reinigung, großzügigere Nährung, Schuhspanner und Baumwollbeutel. Nie Plastik, nie luftdichte Kartons: Leder atmet auch im Ruhezustand.
Sie auszuwählen ist die halbe Arbeit.
01 Leder
Neutrale oder farbige Creme, wenig und gut verteilt, weiche Bürste, Baumwolltuch für den Glanz. Vollnarbenleder braucht noch weniger.
02 Leder
Nur Kreppbürste oder Wildledergummi, immer in dieselbe Richtung. Keine Cremes, kein Wasser. Alte Flecken lieber an die Werkbank bringen, bevor sie schlimmer werden.
03 Leder
Trocken halten. Wird der Schuh oft nass, verlangsamt ein leichter Auftrag Sohlenfett die Aufnahme. Mehr braucht es nicht.
04 Leder
Weiches trockenes Tuch und ab und zu eine neutrale Reptiliencreme, mit den Fingern in Richtung der Schuppen eingearbeitet. Nie Lösungsmittel, nie Alkohol, nie schweres Fett: sie stellen die Schuppen auf, und der Schaden bleibt.
05 Leder
Wie Glattleder, mit mehr Behutsamkeit um die erhabenen Punkte. Neutrale Creme und Tuch, ohne Mittel in die Poren zu drücken.
06 Leder
Trockenes Tuch, kein fetthaltiges Mittel. Es sind an der Oberfläche harte Häute, die durch zu viel Pflege leiden.
07 Leder
Sehr weiche trockene Bürste. Flecken werden nicht zu Hause behandelt: Satin zeichnet, Seide verliert den Glanz. Bringen Sie sie vorbei, meist lässt sich etwas machen.
08 Leder
Breite Bürste mit langen Borsten, Luft, keine Hitze. Am Saisonende kühl aufbewahren, hängend oder liegend, nie gepresst.
Neubesohlung
Eine Ledersohle nutzt sich ab: das ist vorgesehen, und deshalb wird die Sohle genäht und nicht geklebt. Der Moment ist da, wenn die äussere Schicht auf ein paar Millimeter geschrumpft ist, oder wenn die Naht sichtbar wird.
An der Werkbank wird der Schuh zerlegt, die alte Sohle abgenommen und eine neue angenäht. Obermaterial und Leisten bleiben Ihre: ein gut gebauter Schuh wird mehrmals neu besohlt.
Warten Sie nicht auf das Loch. Eine durchgelaufene Sohle nässt die Brandsohle, und dann ist es keine Neubesohlung mehr.
Absätze, Absatzflecken, Brandsohlen, an der Ferse abgetragene Futter, offene Nähte, Reißverschlüsse. Wir nehmen auch Schuhe an, die nicht von uns stammen, sofern die Konstruktion es zulässt.
Ich bringe gern ein altes, ruiniertes Paar wieder in Ordnung. Manchmal erkennt es der Kunde nicht einmal wieder und geht zufrieden hinaus.
Bringen oder schicken Sie sie: wir sehen sie an, sagen Ihnen, was machbar ist und was es kostet, dann entscheiden Sie.
Schuhspanner aus Zeder und Buche, Naturborstenbürsten, Schuhlöffel, Pflegekästen. Auf Wunsch fertigen wir Schuhspanner nach Maß, passend zum Schuh.